Der Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC) war der erste elektronische Computer. Er diente der US-Armee zur Berechnung ballistischer Tabellen.
Im Auftrag der US-Armee wurde ENIAC ab 1942 von John Presper Eckert und John William Mauchly an der University of Pennsylvania entwickelt und am 14. Februar 1946 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der ENIAC benutzte Elektronenröhren zur Repräsentation von Zahlen und elektrische Pulse für deren Übertragung. Dies bewirkte eine deutlich höhere Rechenleistung als die von Konrad Zuses Z3, der zwar eine modernere Architektur aufwies, aber noch auf elektromechanischen Relais basierte. Der verwendete ENIAC ein Dezimalsystem zur Darstellung von Zahlen.

Technische Daten
Der ENIAC beanspruchte eine Fläche von 10×17 Meter und wog 27 Tonnen. Er bestand aus 17’468 Elektronenröhren, 7’200 Dioden, 1’500 Relais, 70’000 Widerständen und 10’000 Kondensatoren. Die Leistungsaufnahme lag bei 174 kW. Der Bau des ENIAC kostete 468’000 USD – ein Betrag, der nur aufgrund des hohen Bedarfs an Rechenleistung seitens der US-Armee zur Verfügung stand (entspricht einem heutigen Wert von ungefähr 6’890’000 USD).
Programmierung
Der ENIAC wurde programmiert, indem man die einzelnen Komponenten mit Kabeln verband und die gewünschten Operationen auf Drehschaltern einstellte. Der ENIAC wurde von Frauen programmiert: Kay McNulty, Jean Bartik, Betty Holberton, Marlyn Wescoff, Frances Bilas und Ruth Teitelbaum. Sie hatten zuvor für das Militär ballistische Berechnungen an mechanischen Tischrechnern durchgeführt.
Quelle: Wikipedia.